Chor der St.-Peter-und-Paul-Kirche Siegen

Tätigkeitsbericht 2013

 

Das Jahr 2013 war für den Kirchenchor ein erfolgreiches Jahr mit vielen schönen Erlebnissen aber auch traurigen Ereignissen.

 

Der Vorstand traf sich in diesem Jahr sechs Mal und darüber hinaus zu vielen E-Mail Kontakten.

 

Zunächst ein erster Überblick zu den Aktivitäten des Chores im vergangenen Jahr:

 

Ein Konzert, eine kirchenmusikalische Maiandacht, die Gottesdienstgestaltung zum 50 Geburtstag von Pfarrer Reffelmann, die Gottesdienstgestaltung im Dom zu Xanten, fünf mal Gottesdienstgestaltung an Sonn-und Festtagen, zum Kirchweihfest in St. Joseph Weidenau gemeinsam mit dem Kammerchor, die Gestaltung des Gottesdienstes am 1. Advent und die Christmette.

 

Doch zuvor eine Übersicht der Zusammensetzung des Chores.

 

Wir freuen uns über zwei neue Sängerinnen, Frau Löhr für den Sopran und Frau Wege für den Alt.

Und zwei neue Sänger, Herrn Thibus (er war 2012 bereits als Gastsänger dabei) für den Tenor und Herrn Löhr für den Bass.

 

Wir bedauern, dass unser langjähriges Chormitglied Albert Schlemper, seit 1979 hat er mit seiner schönen Tenorstimme den Chor bereichert, aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr aktiv dabei sein kann, doch wird er als passives Mitglied uns weiterhin treu bleiben. Ebenso bedauern wir, dass sich Petra Hoffmann aus persönlichen Gründen abgemeldet hat. Sie unterstützte den Chor im Sopran und von 2006 bis 2012 als Notenwartin.

 

Insgesamt zählt der Chor 44 aktive Mitglieder, die sich nach Stimmen wie folgt zusammensetzen:

17             Soprane

12             Altstimmen (mit Frau Wege)

6   Tenöre

9   Bässe

 

Zur Jahreshauptversammlung am 28. Januar 2013 hat sich bei den Vorstandswahlen Folgendes ergeben:

 

-        Marianne Engel steht als Notenwartin nicht mehr zur Verfügung.

-        Als zweite Notenwartin wurde Monika Brach vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

-        Tim Holzhauer wurde als Kassierer für weitere zwei Jahre einstimmig bestätigt.

-        Brigitte Sattler wurde als weibliche Beisitzerin für weitere zwei Jahre einstimmig bestätigt.

-                 Elke Pohl wurde als Schriftführerin für weitere zwei Jahre einstimmig bestätigt.

 

Als Kassenprüferinnen wurden Agnes Schenk und Agnes Bingener

vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

 

Außerdem überraschte uns Frau Lange mit einem leckeren Imbiss

anlässlich ihres 50. Geburtstages und wir konnten mit einem Glas

Sekt auf ihren Geburtstag anstoßen und ein Geschenk überreichen.

 

Nachdem Frau Lange ein anspruchsvolles Programm für das Jahr

vorgestellt hatte, begannen dafür am 4. Februar die Chorproben. Der

Höhepunkt sollte am 17. November, zur Stunde der Kirchenmusik im Jahr des Glaubens, ein gemeinsames Konzert mit dem Weidenauer Kammerchor St. Joseph stattfinden, die Aufführung des Requiems von W. A. Mozart. Gleichzeitig sollte es im Gedenken an Lorenz Koch, Ludwig Winand und aller Verstorbenen der beiden Chöre sein.

 

Anlässlich der Fastenzeit gestalteten wir am Sonntag, 10.März musikalisch den Gottesdienst.

Es erklangen das Kyrie aus der Trapp-Messe, von

Mendelsohn-Bartoldy „Hebe deine Augen auf...“ und Werke von W.A. Mozart.

 

Am Dienstag, dem 26. März hatte Pfarrer Reffelmann seinen 50. Geburtstag. Der Vorstand schlug vor, ihn zum Gottesdienst um 9.00 Uhr mit unserem Gesang zu überraschen und der Chor war einverstanden. Die Überraschung war gelungen und er hatte wirklich nichts geahnt, denn alle Beteiligten hielten dicht.

Anschließend wurde die Gemeinde ins Pfarrheim eingeladen. Die Vorsitzende gratulierte ihm im Namen des Chores und wir sangen noch ein Geburtstagsständchen.

 

Zur Liturgiefeier an Karfreitag, dem 29. März 15.00 Uhr dirigierte Thomas Maiworm den Chor und es erklangen Werke von J. S. Bach, Friedrich Silcher, Hans Leo Hassler, Manuel Frank, Homelius und Heinrich Schütz.

 

Zum feierlichen Hochamt Ostersonntag, den 31.März übernahm unsere Chorleiterin gemeinsam mit Thomas Maiworm das Dirigat und begleitete teilweise den Chor an der Orgel. Das Kyrie erklang aus Mozarts Orgelsolomesse, es folgten von Robert Jones „Der Herr erstand vom Tod, der Halleluja-Ruf aus der Coda von Colin Mawby, zur Gabenbereitung das Halleluja von Georg Friedrich Händel, das Sanctus von Süssmayer aus dem Mozartrequiem und zur Kommunion den Chorsatz „Jesus lebt in mir“ von Heizmann.

 

Die Maiandacht am 26. Mai wurde von dem Kirchenchor, der Alt-Solistin Christina Schmidt und Thomas Maiworm an der Orgel musikalisch mitgestaltet.

 

Unter der Leitung von Helga Maria Lange wurden Mariengesänge verschiedener Komponisten unterschiedlicher Zeitepochen aufgeführt.

 

Unter anderem erklang von Antonin Dvorak „Ave maris stella“, das „Ave Maria“ von Josef Gabriel Rheinberger und das „Ave Maria“ von Josef Swider vorgetragen von der Altistin Christina Schmidt, ebenso das „Ave Maria“ von Camille Saint-Saens, gesungen vom Chor.

Weiterhin waren Chorwerke von Max Reger, Georg Aichinger, Josef Gabriel Rheinberger, Franz Philipp, Peter Reulein und Malcom Archer zu hören. Als Abschluss sangen die Gemeinde und der Kirchenchor aus dem Gotteslob „Gegrüßet seist du Königin“.

 

Umrahmt wurde das Programm von einem bravourösen Orgelspiel unserer Chorleiterin.

 

Festlich wurde am Sonntag, den 30. Juni das Hochamt um 10.30 Uhr zum Patronatsfest Peter und Paul begangen und der Chor trug mit feierlichen Gesängen dazu bei. Es erklangen u. a. das Kyrie und Amen von Mozart, sowie das Sanctus von Süssmayr, die Halleluja –Coda von Mawby und Choräle aus dem Gotteslob gemeinsam mit der Gemeinde und Oberchor.

 

Da der Chor bereits mit den Proben für die Aufführung des Mozartrequiems begonnen hatte, schlug Frau Lange vor, noch vor den Sommerferien in den Zeitungen für Projektsänger zu werben. Ende April erschien der Artikel in der Presse und wir konnten daraufhin Projektsängerinnen und Projektsänger zur Chorprobe begrüßen.

Drei Damen für den Sopran, vier Herren für den Tenor und ein Herr für den Bass. Besonders freuten wir uns, dass zwei ehemalige Chormitglieder dabei waren, Inge Freitag und Reinhard Höpfner.

 

Das erste Halbjahr war nun geschafft und wir wurden in die wohlverdienten Ferien entlassen.

 

Am 20 Juli fand, wie jedes Jahr ein Wander-Kaffee-Grill-und-Gute-Laune- Nachmittag statt. Dazu möchte ich einen Bericht von Regina Heupel vorlesen.

Es folgt der Bericht:

 

Chor-Wander-Grill-und-Gute-Laune-Nachmittag

2. Juli 2013

Dass der Weg kein leichter sein wird, das hatte der Reiseleiter schon im Vorfeld prophezeit.

Dass man sich festes Schuhwerk anziehen und gut zu Fuß ein soll, das war auch bekannt.

Dass es ein warmer Julitag war, konnte man bereits morgens sehen.

Dass wir uns den Kaffee und Kuchen und vielmehr das kühle Bier so hart erarbeiten mussten, das war den Teilnehmern der „harten“ Wandergruppe erst bewusst, als der Weg geschafft war.

 

Aber nun der Reihe nach.

 

Treffpunkt PUS-Arena auf dem Lindenberg.

Nachdem sich die beiden Gruppen „Spaziergänger“ und „Die Harten“ gefunden hatten, gingen wir ein kleines Stück des Weges gemeinsam. Dann trennten sich unsere Wege, um uns nach ca. zwei Stunden entweder total entspannt oder total kaputt bei unseren Gastgebern – die heute unerkannt bleiben möchten – wiederzusehen.

Die „Spaziergänger“ drehten eine kleine aber feine Runde im Schatten der Bäume auf dem Lindenberg, um dann von gemütlichen Sesseln aus, versorgt mit kalten Getränken Ausschau zu halten nach „den Harten“, die man irgendwann am Horizont des gegenüberliegenden Berges erspähen können sollte, so hieß es.

 

Die Harten hatten inzwischen die Fludersbach durchquert und wanderten einen relativ steilen, aber gut ausgebauten Weg an der gegenüberliegenden Talseite hinauf, in Richtung Agnesenhof. Dort fand am selben Nachmittag das Agnesenhoffest der KAB + KfD St.-Peter-und-Paul statt.

Einen Besuch dort, mit Gottesdienst unter freiem Himmel und gemeinsamen Kaffeetrinken hatten die Macher des Chorwandertages in Erwägung gezogen, aber nach Abstimmung mit den Organisatoren des Agnesenhoffestes aus Platzgründen wieder verworfen.

 

Also schwenkte die zwischenzeitlich still gewordene Wandergruppe – es war steil und heiß, also nicht so gut geeignet für intensive, kraftraubende Gespräche – nach einer kurzen Erfrischungspause im Schatten der am Wegesrand stehenden Tannen nach links in einen immer noch bergan führenden wunderschönen Panoramaweg.

Es eröffneten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Stadt Siegen, die temperaturbedingt etwas diesig daherkam.

Und dann hatte sich auch das geduldige Warten der „Spaziergänger“ gelohnt. Die Wandertruppe rückte in das Blickfeld unseres Gastgeberdomizils und forderte für die Dauer von einigen Augenblicken die Aufmerksamkeit der gut versorgten „Spaziergänger“.

Nach einer weiteren kurzen Rast für ein Erinnerungsfoto im Schatten der Bäume setzten die „Harten“ ihren Weg fort und nahmen der Reiseleitung das Versprechen ab, dass es von nun an immer etwas bergab gehe.

Fortan wurden die Teilnehmer wieder munterer und es entwickelten sich zum Teil tiefgreifende Gespräche über dies und das, über den Einbau von Fliegengittern in nicht genormten Fenstern und ähnlich Spannendes.

Ehe wir uns versahen, rückte die Eremitage näher und von da aus ging es den von den Dielfer Messdiener im Rahmen der 72-Stunden-Aktion aufgefrischten Kreuzwegstationen entlang des alten „Prozessionsweges“ in Richtung Gastgeberdomizil.

Für den Einen oder Anderen dauerte die Erholungsphase etwas länger, aber früher oder später waren alle wieder fit und freuten sich über den gelungenen Nachmittag und Abend mit vielen kulinarischen Leckereien, netten Gesprächen und guter Bewirtung.

Ein Grund mehr, dass diese Veranstaltung in unserem Jahresprogramm ihren festen Platz gefunden hat.

 

Danke an alle, die sich dafür stark machen und daran teilnehmen.

 

Probenbeginn war am 12. August in Vorbereitung für die Chorfahrt nach Xanten. Es folgt der Bericht:

 

Kirchenchor St.-Peter-und-Paul in Xanten

12.Aug. 2013

Es war wieder einmal soweit! Der Kirchenchor St.-Peter-und-Paul und dessen Freunde und Gäste trafen sich zu einer Chor-Ausflugsfahrt nach Xanten.

 

In froher Erwartung und mit guter Laune ging es am Sonntag, den 18. August von Siegen in Richtung Xanten. Da die Mitgestaltung des Gottesdienstes im Dom St. Viktor zum Programm gehörte, war die Abfahrt schon 6.00 Uhr. Unterwegs bekamen wir von unserer Chor-Reiseleiterin Brigitte Sattler bereits einige geschichtliche und organisatorische Informationen zur Stadt Xanten.

 

Pünktlich hatten wir unser Ziel erreicht und nutzten die Zeit, bis zu Beginn des Gottesdienstes, zum Einsingen und Abstimmen mit dem Domorganisten, der den Chor teilweise an der Orgel begleitete. Unsere Chorleiterin Helga Maria Lange hatte ein anspruchsvolles Programm (u.a mit Werken von W.A. Mozart) zusammengestellt und die Gottesdienstbesucher dankten zum Schluss mit einem Applaus.

 

Anschließend war eine Stadtbesichtigung vorgesehen und die Stadtführerin vermittelte uns mit viel Kompetenz und Humor die Sehenswürdigkeiten der Römerstadt Xanten und deren über 2000-jährige Geschichte. Erstaunt waren wir, dass die Stadt erst in den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine umfassende Wasserleitung erhielt. Bis dahin schöpften die Bewohner das Wasser aus den vielen Brunnen, die noch heute zu sehen sind.

 

Das Mittagessen nahmen wir im Gotischen Haus ein. Es wurde 1540 als Handwerkshaus gebaut und wird heute mit seinen historischen Räumlichkeiten als Restaurant und Cafe genutzt.

 

Zur freien Verfügung stand der Nachmittag und man konnte manche gewonnenen Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen.

 

Auf der Heimfahrt wurde zu einem Abendimbiss im Schloss Raesfeld noch einmal Rast gemacht. Ein historischer Ort, an dem auch Konzerte und Veranstaltungen stattfinden und sich ein bekanntes Restaurant befindet.

 

Nach einem wunderschönen Tag mit vielen schönen gemeinsamen Erlebnissen und Gesprächen kam der Chor mit seinen Gästen wieder wohlbehalten in Siegen an.

 

Ein besondere Dank gilt Brigitte Sattler, die wie immer alles so gut geplant und vorbereitet hat.

 

Nun galt es Vorbereitungen für das Konzert im November zu treffen. Nachdem anfängliche Schwierigkeiten der Zusammenarbeit beider Chöre aus dem Weg geräumt waren konnten wir uns ganz auf die Probenarbeit konzentrieren. Denn das Wichtigste war, unserem Publikum ein sehr gutes Konzert zu präsentieren. Frau Lange hatte jeweils Samstags, für jede Stimme extra beider Chöre, einen Intensivprobentag eingerichtet, der allen Beteiligten ein Vielfaches an Sicherheit brachte.

 

Am 22. September, das Festhochamt zum Kirchweihfest gestaltete musikalisch der Kirchenchor mit feierlichen Gesängen und sang gemeinsam als Oberchor mit der Gemeinde, Choräle aus dem Gotteslob.

 

Zum Kirchweihfest von St. Joseph in Weidenau am 10. November 9.45 Uhr gestalteten wir gemeinsam mit dem Kammerchor musikalisch das festliche Hochamt.

 

Es waren nur noch wenige Tage bis zum 17. November, an dem das Mozartrequiem aufgeführt wurde. Im Vorfeld musste der Aufbau der Podeste rechtzeitig geplant werden, da der Chor mit ca. 80 Sängerinnen und Sänger mehr Platz brauchte als üblich, des weiteren genügend Platz für 21 Musiker, eine Pauke und vier Solisten sein. Die ganze Vorbereitung hat hervorragend funktioniert. Am Samstag, den 16. November trafen sich alle Mitwirkenden zur Generalprobe in der St. Peter und Paul Kirche. Es war eine gelungene Probe und wir waren frohen Mutes, dass es ein sehr schönes Konzert wird. Und das wurde es auch. Das Kirchenschiff von St. Peter und Paul konnte die vielen Besucher kaum fassen. In der Begrüßung durch die Vorsitzende wurden die Hörer umfassend über das große und auch bewegendste Werk Mozarts informiert. Gleichzeitig war es ein Gedenken an unseren verehrten ehemaligen Chorleiter Lorenz Koch, an den Dirigenten und Komponisten Ludwig Winand und aller Verstorbenen beider Chöre. Außerdem war dieses Konzert ein zentraler Beitrag zur „Stunde der Kirchenmusik“ im Jahr des Glaubens im Erzbischof Paderborn. Zu Beginn erklang das Doppelkonzert für zwei Fagotte , Streicher und Basso continuo e-Moll von Antonio Vivaldi virtuos gespielt von Wilma Koch und Andreas Herkenrath, ehe Mozarts Requiem mit wuchtigen Chorklängen begann. Mit viel Applaus und Standing ovations belohnte uns das Publikum und mit dem ruhig-gefühlvollen „Ave verum“ von Mozart bedankten wir uns.

 

Wie immer nach einem Konzert (es ist schon zur Tradition geworden), bat der Kirchenchor alle Akteure und Gäste ins Pfarrheim zu einem reichhaltigen Büfett und dieser Einladung sind alle gern gefolgt.

 

Doch Trauer und Abschiednehmen gehörten auch in diesem Jahr wieder dazu. Als Projektsänger war Reinhard Höpfner mit Eifer dabei und zu unserer Freude wollten er und seine Frau zukünftig in unserem Chor wieder singen. Mitten aus dem Leben gerissen starb er plötzlich am 22. November. Das hatte uns alle sehr betroffen gemacht. Am 28. November zum Seelenamt, begleitete ihn der Chor auf seinem letzten Weg.

 

Am 1. Dezember, dem ersten Adventssonntag um 18.00 Uhr, gestaltete der Kirchenchor in vorweihnachtlicher Stimmung den Gottesdienst.

Schon vor Beginn der Messe erklang, hinweisend auf die Ankunft des Herrn, „Wachet auf“ von J.S. Bach. Es folgte zum Kyrie der Chorsatz „Maria durch ein Dornwald ging“, zum Zwischengesang „Tröste, mein Volk“ und zur Gabenbereitung „Macht hoch, die Tür“. Zum Sanctus und Agnus Dei sang die Gemeinde Choräle aus dem Gotteslob. Das „Ave Maria“ von Cesar Frank sang der Chor zur Kommunion. Zum Schluss erklangen im Wechsel mit der Gemeinde adventliche Weisen aus dem Gotteslob in freudiger Erwartung auf das Weihnachtsfest.

Die sich anschließende Agapefeier lud zur Ruhe und Besinnung ein, abseits aller Geschäftigkeit in der Vorweihnachtszeit.

 

Letztmalig in diesem Jahr traf sich der Chor um die Christmette festlich mitzugestalten. Unsere vielbeschäftigte Chorleiterin, die in St. Joseph in Weidenau präsent sein musste, gewann den Chorleiter des Eiserfelder Jugendchores Herrn Jürgen Scholl als Vertretung. Wir brachten weihnachtliche Weisen aus verschiedenen Zeitepochen zu Gehör unterstützt von einem Streichensemble und Orgelbegleitung, die Alexander Wiegmann übernahm.

 

Zum Eingang sangen wir „Oh Du, die Wonne verkündet in Zion“, gefolgt vom Kyrie aus der Reimannmesse. Es folgten Choräle aus dem Gotteslob, gesungen von Gemeinde und Chor im Wechsel und zum zweiten Zwischengesang, Halleluja, Amen aus Judas Maccabäus von Händel. Zur Gabenbereitung erklang ein weiteres Chorstück aus dem Messias „Denn die Herrlichkeit Gottes des Herrn“.   Das „Transeamus“ und zum Friedensgruß „Ich steh an deiner Krippe hier“ dürfen in keiner Christmette fehlen. Christkinds Wiegenlied von John Rutter war vom Chor zur Kommunion zu hören. Gemeinsam mit der Gemeinde und Halleluja-Einwürfe des Chores erklang das schöne alte Weihnachtslied „Oh, du fröhliche“ als feierlicher Abschluss der Christmette.

 

Auch das Jahr 2013 war ein weiteres Stück Chorgeschichte mit vielen gemeinsamen Erlebnissen. Freude und Trauer, die gemeinsam getragen wurde, zeichnet unseren Kirchenchor aus.

 

Ein besonderer Dank gilt all denen, die sich mit viel Zeitaufwand für den Chor einsetzen und dafür sorgen, dass es immer weiter geht.

 

Unserer Chorleiterin, die mit viel und Fleiß und Geduld den Chor immer wieder motiviert und zu guten klanglichen Ergebnissen bringt.

( Wie der langanhaltende Applaus nach den Konzerten zeigt)

 

Unserer Vorsitzenden Regina Heupel, die mit viel Engagement den Chor vertritt und leitet.

 

Brigitte Sattler, die mit immer neuen Ideen den Chorausflug plant und sich um soziale Belange kümmert.

 

Hansjörg Sattler unser Webmaster, der im Internet den Chor präsentiert und alles auf den neuesten Stand bringt.

 

Tim Holzhauer, der sich korrekt und verlässlich um finanzielle Belange kümmert.

 

Den Notenwartinnen, die dafür sorgen, dass alle zur Chorprobe das benötigte Notenmaterial in ihrer Mappe vorfinden und wenn nicht mehr benötigt, wieder an Ort und Stelle sortieren.

 

Aber was wäre ein Kirchenchor ohne Sängerinnen und Sänger, die mit viel Liebe zur Musik und zur Ehre Gottes großen Einsatz zeigen. Ihnen ein ganz besonderer Dank.

 

 

 

Siegen, im Januar 2014

 

 Elke Pohl

 (Schriftführerin)